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Willkommen auf der Website der Elizabeth-Shaw-Grundschule!
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Wer war Elizabeth Shaw? Warum „Elizabeth Shaw” als Name für unsere Schule? Elizabeth Shaw wurde 1920 in Belfast/Irland geboren. Ihr Kunststudium an der Chelsea School of Art in London wurde durch den Krieg unterbrochen. 1944 heiratete sie den im Londoner Exil lebenden deutschen Maler und Bildhauer Rene Graetz. 1946 siedelte sie mit ihm nach Berlin über, wo sie als Karikaturistin, Kinderbuchautorin und freischaffende Grafikerin lebte. Ihre Karikaturen erschienen in den Zeitschriften „Ulenspiegel”, im Eulenspiegel und im „Neuen Deutschland”. 1959 porträtierte sie 43 Mitglieder der Akademie der Künste. Ihre „Städtereisen”, die sie gemeinsam mit der Dichterin Berta Waterstradt unternahm, wurden im „Magazin” veröffentlicht. Bevor ihre eigenen Kinderbücher erschienen, illustrierte sie Texte von Mark Twain, Friedrich Wolf, James Krüss, Astrid Lindgen, Hans Fallada, Bertolt Brecht, Lothar Kusche u.a. Ihr erstes geschriebenes und illustriertes Kinderbuch war „Der kleine Angsthase” (1962). Weitere Bücher wie z.B. „Gittis Tomatenpflanzen”, „Die Schildkröte hat Geburtstag”, „Bella Belchaud und ihre Papageien”; „Zilli, Billi und Willi”, „Als Robert verschwand”, „Das kleine schwarze Schaf”, „Die fleißige Familie” erschienen. Für Ihre Arbeit erhielt Elizabeth Shaw (1975) den „Kunstpreis der DDR”, (1981) den „Käthe Kollwitz Preis der Akademie der Künste” und den „Gutenbergpreis der Stadt Leipzig”. Elizabeth Shaw starb am 27. Juni 1992 in Berlin-Pankow, wo sie seit 1950 mit ihrer Familie gewohnt hatte. Die Figuren, die Elizabeth Shaw in ihren Kinderbüchern schuf, begleiteten Generationen von Kindern auf dem Weg zum Erwachsen-Werden. Nie mit dem pädagogischen Zeigefinder drohend, hat sie, die in einem fremden Land heimisch werden musste, versucht, Werte die Toleranz, Achtung, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Darüber hinaus war es ihr wichtig, dass Kinder auch Freude und Spaß an ihren Geschichten haben. „ ... denn Kinder lieben nun einmal Spaß.” Das Werk der Künstlerin und das Wissen, dass die Beschäftigung mit Musik und Kunst auf die Ausbildung intellektueller und sozialer Fähigkeiten bei Kindern einen positiven Einfluss ausüben kann, waren Grundlage dafür, dass sich Lehrerinnen, Erzieherinnen und Eltern gemeinsam bemühten und bemühen, der Schule eine musisch-ästhetische Ausrichtung zu geben. Wir waren und sind der Überzeugung, dass Kinder durch den Umgang mit Musik, Kunst und von Verhaltensweisen wie Achtung und Toleranz gefördert wird. Dieses zu erreichen ist eine Aufgabe, der es sich täglich zu stellen gilt. Gisela Bloeck Schulleiterin von 1991-2006 |
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